Tauchen auf Maupiti ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entdeckung der Pazifikinseln. Auf Maupiti sind in der Tat alle Voraussetzungen gegeben, um Ihnen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Zunächst einmal werden Sie von einigen der begehrtesten Plätze in ganz Polynesien profitieren. Die Artenvielfalt ist in der Tat sehr groß. Dann kann man auf Maupiti sowohl in der Lagune als auch im Ozean tauchen und dabei verschiedene Erfahrungen sammeln.

Die Ruhe der Insel bietet Tauchern die Möglichkeit, die Unterwasserfauna in völliger Abgeschiedenheit zu entdecken. Nachdem Sie die Freuden des schönsten Strandes auf Maupiti genossen haben, ist es an der Zeit, die tropischen Fische zu treffen. Vergessen Sie nicht, Ihre GoPro-Kamera mitzubringen, um den Moment festzuhalten. Alles, was Sie tun müssen, ist Ihre Fahrt nach Maupiti zu planen!

Exkursionen in der Lagune

Die „Putzerstation“ der Mantarochen

In der Nähe des Onoiau-Passes, südlich von Maupiti, gibt es einen unglaublichen Ort, um Mantarochen zu beobachten. In einer Tiefe von 8 Metern gibt es mehrere Korallenfelder, in denen Kolonien von Lippfischen leben. Diese kleinen Fische haben die Besonderheit, sich von den winzigen Parasiten zu ernähren, die die Mantarochen bedecken. Daher kommen jeden Tag Gruppen von Mantarochen in die Nähe der Korallenfelder, um sich zu säubern. Manchmal sind es bis zu acht Rochen gleichzeitig. Diese „Reinigungsstation“ wird zum Schauplatz eines seltsamen und faszinierenden Wasserballetts.

Mantarochen in Maupiti, Französisch-Polynesien

Dieser Wassertanz ist ein Muss beim Tauchen in Maupiti. Sie können diese majestätischen Mantarochen vom Meeresboden aus beobachten. Es ist ein magischer Anblick, wenn man sie über seinem Kopf vorbeiziehen sieht… Diese Aktivität findet in einer Umgebung statt, in der die Tiere respektiert werden und in der es nicht erlaubt ist, sie zu berühren oder zu füttern. Wenn Sie dieses ruhige und diskrete Verhalten an den Tag legen, können Sie sie von ihrer besten Seite bewundern.

Die Rochenstation wird in der Regel von den Gästen der Hotels auf Maupiti aufgesucht. Der Ort ist daher mit dem Boot leicht zu erreichen. Dieses Erlebnis hat den Vorteil, dass es ein absolut magisches Abenteuer ist, aber auch für Anfänger und erfahrene Taucher geeignet ist. Der PADI Open Water Diver (OWD von PADI oder etwas Ähnliches) ist für diese Unterwasserreise ausreichend.

Eine Alternative zum Tauchen: Schnorcheln mit Strömung

Tauchen in Maupiti wird im Rhythmus der Mantarochen gelebt. Für die erfahrensten Schwimmer gibt es jedoch eine Alternative. Lassen Sie diesmal die Sauerstoffflaschen beiseite und statten Sie sich mit Flossen, einer Maske und einem Schnorchel aus. Im Norden der Insel gibt es einen ausgezeichneten Schnorchelplatz, direkt neben dem Motu Pae’ao. Eine Passage mit einer Tiefe von weniger als 3 Metern bietet die besten Voraussetzungen für die Beobachtung der Unterwasserwelt.

Man steigt am Eingang der Passage ins Wasser, nicht weit von dem Riff entfernt, das den Ozean von der Lagune trennt. Dann werden Sie von der ankommenden Strömung getragen. Der Schnorchler lässt sich an der Wasseroberfläche treiben, bis er den Ausgang weiter südlich erreicht. Das Erlebnis ist atemberaubend: Beim Vorbeifahren an den Korallenriffen kann man eine Vielzahl von tropischen Fischen beobachten, vom Kaiserfisch bis zum Ballonfisch.

Das Schnorcheln mit der Strömung erfordert eine gewisse Erfahrung auf diesem Gebiet. Denn die Strömung trägt den Schnorchler. Er muss daher in der Lage sein, seine Bewegungen über eine ziemlich lange Strecke zu kontrollieren. Der Blick von oben ist beeindruckend. Anfänger müssen jedoch aufpassen, dass sie das Ökosystem nicht beschädigen oder sich gar verletzen. Bei Bedarf können sie das Schnorcheln in der Nähe des Strandes von Tereia üben, wo die Bedingungen einfacher sind.

Tropische Fische beim Schnorcheln in Maupiti gesehen

Neben diesem eher technischen Schnorchelerlebnis können sich Schwimmer aller Niveaus auch an anderen Stellen der Insel im Schnorcheln versuchen. Vor allem in der Nähe des Strandes von Tereia gibt es einige gute Plätze. Dies sind großartige Orte, um tropische Fische und Korallenriffe zu sehen!

Tauchen im Ozean

Zusätzlich zu den Lagunenausflügen kann man in Maupiti auch im offenen Meer tauchen, auf der Ozeanseite. Hier kann man eine wildere Wassernatur beobachten. Dazu taucht man in der Nähe des Riffs ein, vorzugsweise vom Motu Tuanai im Südosten der Insel. In der Tat ist der Anblick besonders beeindruckend.

Neben den schönen Korallen gibt es eine hohe Konzentration von Rifffischen. Einige von ihnen sind von überschaubarer Größe, wie der Papageienfisch und der Doktorfisch. Andere hingegen sind recht imposant, wie der Napoleonfisch. Es kann auch vorkommen, dass man den Weg eines Barrakudas oder eines Grauhais kreuzt.

Die Strömungen in der Nähe des Onoiau-Passes gehören nämlich zu den stärksten in ganz Polynesien. Außerdem hängt die Möglichkeit zu tauchen auch von den Wetterbedingungen ab. Daher ist es unerlässlich, die Dienste eines Profis in Anspruch zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen, Maupiti Diving zu besuchen, das einzige Tauchzentrum auf der Insel zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels.

Möchten Sie weiter eintauchen?

Entdecken Sie die anderen Tauchspots in Französisch-Polynesien und lernen Sie die Unterwasserfauna kennen. Nach Maupiti werden Tauchliebhaber davon träumen, das Tuamotu-Archipel zu entdecken, das für seinen reichen Meeresboden bekannt ist.

Sie fragen sich, welche Reiseroute Sie wählen sollen und auf welche Inseln Sie sich bei Ihrer Tauchreise konzentrieren sollen? Kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie gerne. Unser Team hilft Ihnen gerne, den Urlaub Ihrer Wahl in diesem wunderschönen Teil des Pazifiks zu organisieren!